Der Ressourcenhorizont | Multiprofessionalität

Multiprofessionalität fördern

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Ziel

Im Rahmen des Arbeitsthemas „Multiprofessionalität fördern“ werden Impulse für eine multiprofessionelle Personalentwicklung aufgezeigt, um in den nächsten Jahren attraktive Arbeitsverhältnisse zu gewährleisten und das ergänzende Miteinander der Berufsgruppen zu fördern.

Hintergrund

In allen Gemeinden, Kirchenkreisen, der Diakonie und auch auf der landeskirchlichen Ebene gilt es, Konzepte zu entwickeln, wie trotz weniger werdender Fachkräfte durch ein engeres Zueinander unterschiedlicher Berufsgruppen gute Arbeit gewährleistet wird. Es gilt, sich in einem engen Miteinander unterschiedlicher kirchlicher Berufe gemeinsam und multiprofessionell zu engagieren. Die Unterschiede zwischen beamteten Dienstverhältnissen und tariflichen Beschäftigungen dürfen nicht trennend sein,  und alle Mitarbeitenden müssen zusammen als  Personalkörper gesehen werden. Dazu gehören entsprechend eine gemeinsame Nachwuchsgewinnung, Aus- und Weiterbildung, Arbeitsrecht, Finanzierungen und Anstellungsträgerschaften – in einer engen Kooperation von Kirche und Diakonie.

Arbeitsweise

Das Thema „Multiprofessionalität fördern“ wurde in einem Workshop in Verbindung mit Themen aus dem Bereich  Personalplanung/-entwicklung auf der landeskirchlichen Ebene und Anstellungsverhältnisse bearbeitet.

Termine

24. September 2021 Workshop

Arbeitsstand, Berichte und Ergebnisse

In dem Workshop wurde deutlich, dass die Idee der gemeinsamen Arbeit im Weinberg in Form eines engen Miteinanders unterschiedlicher kirchlicher Berufe inhaltlich gefüllt und strukturell als Querschnittsperspektive im Personalbereich verankert werden sollte. Hierzu wurden u. a. folgende Ansatzpunkte  auf der landeskirchlichen Ebene benannt und werden jetzt weiter bearbeitet:

  • eine stärkere Vernetzung der Berufsgruppen
  • Austausch/Zusammenarbeit mit und zwischen Bildungseinrichtungen, Multiprofessionalität in Aus- und Fortbildung (Lehrpläne abgleichen und abgrenzen, Wissen zu Berufsgruppen vermitteln, Modularisierung von Ausbildungselementen)
  • eine für alle Berufsgruppen geöffnete Fort- und Weiterbildung auch im Hinblick auf die Diakonie
  • Zentralisierung von Anstellungsträgerschaften Zusammenführung der Personalentwicklung
  • Interkulturelle Öffnung und Diversität

Was trägt dazu bei, die Gemeinschaft der kirchlichen Berufe zu fördern?

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Kommentare (1)

  • T.T.G
    T.T.G
    am 15.12.2021
    Wenn die Zusammenarbeit in der Gemeinschaft aller beruflich und ehrenamtlich Engagierten gedacht und ermöglicht wird, fördert das auch die Zusammenarbeit aller beruflich Engagierten untereinander.

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