Der Gestaltungshorizont / Der Regulationshorizont

Verwaltung ressourcenschonend aufstellen und Regulation verschlanken

Herausforderungen

Die Nordkirche verfügt auf ihren unterschiedlichen Ebenen über eine gut ausgebaute Verwaltung. Innerkirchliche Abläufe sind zumeist durch Gesetze und Verordnungen geregelt. Dies bindet Arbeitszeit und Ressourcen. Zu viel Bürokratie lähmt an vielen Stellen das kirchliche Leben. Flexible und agile Arbeitsmethoden können nur schwer Fuß fassen.  Angesichts der abnehmenden Finanzressourcen, aber auch im Blick auf die Agilität der Lebenswelt ist die Nordkirche gefordert, ihre Verwaltungsstruktur zu verschlanken und Regulationen abzubauen.     

Zukunftsbild

Die nordkirchliche Verwaltung arbeitet bedarfsorientiert, effizient, kostengünstig und nachhaltig.  Die Verwaltungen aller Ebenen arbeiten eng zusammen. Doppelstrukturen werden vermieden, Synergien genutzt.

Aufgaben und Abläufe werden – soweit möglich – unter Nutzung von einheitlichen und standardisierten Verfahren bearbeitet. Die Möglichkeiten der Automatisierung von Prozessen werden zur Steigerung der Effizienz und Effektivität von Verwaltungshandeln ausgeschöpft. Die Standorte, an denen mehrere oder einzelne Aufgaben verortet sind, werden auf das für die Erledigung von Verwaltungsgeschäften notwendige Maß reduziert.

Die Regulatorik in der Nordkirche folgt dem Gedanken „so viel Kommunikation wie möglich, so wenig Rechtssetzung wie nötig“. Dies bedeutet: Die Nordkirche macht von ihren Rechtsetzungsmöglichkeiten nur dort Gebrauch, wo eigenes Recht für die Umsetzung von Prozessen zwingend notwendig erscheint. Vorstufen wie Absprachen, Vereinbarungen und Verträge werden stärker in den Blick genommen.

Arbeitsthemen dieses Handlungsfelds

laufende Farbe

Verwaltungsvereinfachung und -verschlankung

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Leinwand

Regulation verschlanken

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Ansprechbar für Sie

Prof. Dr. Peter Unruh
Präsident des Landeskirchenamtes

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