Der Regulationshorizont / Der Innovationshorizont

Beteiligung wirksamer gestalten und Teilhabe ermöglichen

Herausforderungen

Die Nordkirche hat in ihrer Verfassung eine demokratisch-synodale Entscheidungsstruktur verankert und sieht dafür eine mehrheitliche Beteiligung Ehrenamtlicher vor.

In der Praxis zeigt sich, dass Leitungsaufgaben in der Nordkirche aktuell immer anspruchsvoller und zeitintensiver werden. Dies liegt zum einen an der steigenden Anzahl der an Entscheidungen beteiligen Gremien. Zum anderen müssen Leitungspersonen immer schneller auf Entscheidungsnotwendigkeiten reagieren. Damit sind hohe und aktuell immer komplexer werdende Anforderungen an das ehrenamtliche Engagement Einzelner verbunden.

Es wird in der Tendenz immer schwieriger, Menschen für ein dauerhaftes Engagement und die Übernahme von Leitungsverantwortung zu gewinnen. Wesentliche Teile der kirchenaffinen Gesellschaft werden kaum oder nicht erreicht. Dies mag auch daran liegen, dass die bisherigen Formate des Mitmachens nicht für jeden und jede passen.

Zukunftsbild

Entscheidungsprozesse sind nach innen und außen transparent. Weniger und kleinere Gremien mit kürzeren Entscheidungswegen gewährleisten die fokussierte Teilnahme und Bearbeitung durch Haupt- und Ehrenamtliche. Ein systematisch aufgebautes Gremienmanagement sowie der Einsatz digitaler Konferenztechnologie ermöglichen ergebnisorientierte Beratungen.

Zusätzlich gibt es neue Beteiligungsformen und Qualifizierungsangebote, die ein  Mitwirken auf Zeit oder in agilen Prozessen  ermöglichen. Die Nordkirche bemüht sich besonders darum die Partizipationsmöglichkeiten von jungen Menschen und Familien zu verbessern.

Arbeitsthemen dieses Handlungsfelds

Farbe

Entscheidungsstrukturen und Gremienarbeit

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Wand türkis

Beteiligungskultur

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Ansprechbar für Sie

Ulrike Hillmann
Präses der Landessynode

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