Der Gestaltungshorizont | Präsenz und Relevanz

Kirche und Diakonie – Grundsatzverständigung

Ziel

In diesem Arbeitsthema werden Impulse für eine gemeinsame inhaltliche und strukturelle Schwerpunktsetzung aufgezeigt, um in den nächsten Jahren die kirchliche Präsenz in Sozialraum und Gesellschaft sowie die Relevanz kirchlichen Handelns trotz schwindender Ressourcen zu ermöglichen. 

Hintergrund

Eine wesentliche strategische Zukunftsperspektive besteht darin, die Arbeit von verfasster Kirche und Diakonie am Sozialraum und der Kooperation mit anderen Akteur:innen zu orientieren. Das geschieht an vielen Orten unserer Landeskirche bereits – teils in guter Zusammenarbeit von Kirche und Diakonie – teils als gute Ergänzung von gemeindlichen und diakonischen Angeboten - gleichermaßen als gute Beispiele kirchlicher Präsenz und Relevanz.

Verfasste Kirche und Diakonie sind im Blick auf die wesentlichen Themen und Diskurse unserer Gesellschaft herausgefordert, sich gemeinsam mit Kompetenz und theologischem Profil einzumischen und mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteur:innen zusammen zu arbeiten.

Arbeitsweise

Dieses Arbeitsthema wird insbesondere in der Diakonischen Konferenz bearbeitet. Die Diakonische Konferenz hat bekräftigt, dass die Stimme der Diakonie im Zukunftsprozess der Nordkirche eine wichtige Rolle spielt und aktiv in den Prozess einzubeziehen sei.

Die Schnittstellen von Diakonie und Kirche auf parochialer, kirchenkreislicher und landeskirchlicher Ebene sollten noch stärker auf ihre gemeinsamen Gestaltungspotentiale in den Blick genommen werden. Weil sich die Kommunikation des Evangeliums auch durch diakonische Arbeit vollzieht und sie in diesem Sinne gemeindebildend wirken kann soll der Zukunftsprozess gemeinsam gestaltet werden. Außerdem unterstreicht die Diakonische Konferenz als Ziel für den Zukunftsprozess 2030, dass Kirche und Diakonie gemeinsam ihre Infrastruktur besser als Ressource identifizieren, und deren gemeinsame Nutzung konkretisieren und ausgestalten.

Termine

aktuell keine Termine

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